Zollfreilager

Eine Welt für sich: „Embraport“
das Zollfreilager in der Schweiz

Gerne möchten wir Ihnen einen Eindruck des  Zollfreilagers „Embraport“ in Embrach bei Zürich geben, in dem die strategischen Metalle und Seltenen Erden unserer Kunden lagern. 



Dieses Lager ist mit seinen knapp 150.000 Quadratmetern eine eigene Welt für sich, das, auf dem Territorium der Schweiz gelegen, als zollrechtliches Ausland gilt. Hier lagern Güter unterschiedlichster Art aus aller Herren Länder, seien es Kunstwerke, Antiquitäten oder Luxusgüter wie Parfums, Wein und Champagner; desweiteren werden hier auch Edelsteine, Orientteppiche, Gold und Silber beherbergt. Selbstverständlich gleichen die Sicherheits-Bestimmungen einem Hochsicherheitstrakt, nichts und niemand kommt hier unauthorisiert  hinein noch hinaus.

Jeder Besucher hat sich vor seiner beabsichtigten Ankunft telefonisch anzumelden und erhält nur mit einem gültigen Personalausweis oder Pass, sowie einer Kopie des entsprechenden Dokuments Zutritt zum Gelände. Allein und ohne eine autorisierte Begleitperson darf sich niemand auf dem Areal bewegen, gleiches gilt selbstverständlich auch für die Lagerhallen.

Oberirdisch ähneln die Hallen unscheinbaren Lagerobjekten, wie man sie von überall her kennt: hohe Regale mit allerlei Kisten und Kartons, Waren auf Paletten und in Gitterkisten. Dieser Teil des Zollfreilagers wird überwiegend von Logistikunternehmen genutzt und nur zum kurzzeitigen Verweilen der Güter gebraucht, die danach an alle erreichbaren Ecken der Welt weitergesendet werden.

 
Innerhalb einer ebenfalls unspektakulären Lagerhalle befindet sich ein Lastenaufzug, dieser führt zwei Stockwerke tiefer in einen Raum, der eher einem Atombunker als einem Kellerraum gleicht. Direkt gegenüber des Aufzugs blickt man auf eine überdimensionale dunkelgrüne Tresortür von mindestens 3x3m Größe. Dieser Tresor ist mit zwei mechanischen Zahlenschlossrädern direkt auf der Tür und einem elektronischen daneben dreifach gesichert. Man benötigt zwei autorisierte Personen, die unterschiedliche Zahlenkombination in die Tastatur eingeben, um die rund 40 cm dicke Stahltür öffnen zu können. Nach Eingabe der richtigen Kombinationen entriegelten sich unter deutlich vernehmbarem Surren die Quer- und Längsbolzen innerhalb der Tresortür, jeder etwa 8 cm im Durchmesser. Jede Seite der Tür weist übrigens 6 dieser Metallbolzen auf, die die Tür fest mit den mindestens einen Meter dicken Stahlbetonwänden verbinden. Nachdem die tonnenschwere Tür aufgezogen wurde, erblickt man eine stabile Drahtgittertür direkt dahinter, welche ebenfalls verschlossen war. Erst nach dem Öffnen dieser Tür kann man nun das dahinter liegende Tresorinnere betreten. Innerhalb dieses riesigen Tresores, der eine geschätzte Raumhöhe von 5 Metern und eine Gesamtgröße von vielleicht 1000 qm aufweist, sind einzelne Räume unterschiedlicher Länge und Breite mit stabilen Metallwänden abgeteilt. Jeder dieser Räume ist wiederrum verschlossen. Einer dieser Räume ist von der TerraMetal Swiss GmbH angemietet. Innerhalb dieses Lagerraumes befinden sich die Paletten und Kisten mit strategischen Metallen sowie Seltenen Erden, die unsere Kunden hier zur Einlagerung haben liefern lassen. Natürlich stellen diese Metalle, verpackt in Kisten und Fässern, versiegelt und selbstverständlich mit den passenden Kundenkennziffern versehen, bestimmte Bedingungen an ihre Umgebung, wie z.B. eine konstante Luftfeuchtigkeit und Wärme, um dauerhaft und wertbeständig gelagert werden zu können. So behandelt können die Schätze unserer Mandanten nun Jahrzehnte überdauern und den richtigen Wiederverkaufszeitpunkt an die verarbeitende Industrie abwarten.  


Leider ist es aufgrund der Sicherheitsbestimmungen nicht möglich, Fotos von den Hallen und den Innenräumen des Zollfreilagers zu machen. Man darf nur direkt innerhalb des von uns gemieteten Sicherheitsraums tief unter den Hallen des weiträumigen Lagers fotografieren. Selbst das Foto oben, welches die Einfahrt in das gesamte Zollfreilager Embraport zeigt, ist eigentlich nicht erwünscht. Wir sind uns aber sicher, dass jeder unserer Kunden, Mandanten und Interessenten Verständnis für diese sensible Sicherheitspolitik hat.